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Fachtagungen, Impulstage, Kongresse 

Fachtagung von Glaube und Behinderung:
«Hoffnung in Unsicherheiten» - Ängste überwinden und reifer werden

Inhalte und Referenten:

  • Dr. Andreas Loos: Der meine Angst mit mir teilt. Theologische Anstösse zur Aneignung und Überwindung menschlicher Angst.
  • Roland Stettler: Berechtigte Hoffnung in einer Welt voll Angst – Ermutigendes aus der Psychologie.
  • Dr. Andreas Walker: Angst – wie wir in Mitteleuropa von einer negativen Zukunftssicht geprägt sind.

Termin: Donnerstag, 15. Juni 2017, 10.00 bis 16.30 Uhr

Ort: Campus Sursee

Infos & Anmeldung 

Fachtagung Christliche Soziale Arbeit:
Spannungsfeld Selbstbestimmung

Termin: 23.03.2018, 9.30-16:00 Uhr

Ort: TDS Aarau

Weitere Infos folgen

Rückblick Impulstag: Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit christlicher Institutionen

Unterlagen in Bearbeitung

Sterbehilfe - Ausklang in Würde? [Nov. 2016]

«Das Thema Sterbehilfe ist gerade erst im Kommen. Es wird in den nächsten Jahren mit Wucht über uns hereinbrechen.» 

Das schreibt der Heimpfarrer Markus Müller in einem Artikel. Er belegt dies mit vielen Erfahrungen in Direktbegegnungen mit Menschen sowie anhand von Mitgliederzuwächsen von Sterbehilfeorganisationen. Die Zahl der Freitodbegleitungen in der Schweiz steigt rasant. Was bedeutet diese Entwicklung für Alters- und Pflegeheime, für Betagten- und Behinderten-Institutionen? Was darf, was kann, was muss eine christliche Institution in diesem Bereich ermöglichen?

Die Referenten der Fachtagung klären Begriffe und rechtliche Grundlagen, stellen das Angebot eines Leistungserbringers vor, berichten aus der Praxis einer Palliativstation und der Sterbebegleitung in einem Pflegeheim. Und sie suchen nach Antworten auf die Frage, ob und wie Christen leidenden und sterbenden Menschen Würde, Liebe, Selbstbestimmung und Zukunft schenken können. 

Zielgruppe: Institutions- und Heim-Leitende, Heim-Seelsorger, Pflegefachpersonal christlicher Institutionen sowie Interessierte

Inhalte/Ergebnisse

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Im Bereich der Sterbehilfe bewegen sich die Betroffenen auf einem rechtlich schmalen Grad zwischen Tötung auf Verlangen (strafbar) und Beihilfe zum Selbstmord (legal, wenn der Betroffene urteilsfähig ist, die Tatherrschaft hat und der Beihelfende nicht selbstsüchtig handelt). So ordnete Prof. Peter Mösch von der Hochschule Luzern Sterbehilfe zwischen Persönlichkeitsschutz und Selbstbestimmung rechtlich ein.

Jürg Wiler zeigte, wie und warum Exit die wachsende Zahl von Freitodbegleitungen (782 im 2015 gegenüber 305 im 2011) durchführt. Dem stellten Gaby Fuchs und Ursina Häfliger vom Spital Zofingen Palliative Care als alternative Haltung gegenüber. Die Fähigkeit, mit Patienten professionell weinen zu können, schaffe Nähe und sei ein Vorrecht.

Markus Müller von der Heimstätte Rämismühle betonte, dass es im Umgang mit Leiden und Sterben entscheidend sei, was ich für die Zeit VOR dem Tod und NACH dem Tod sehe: Ist es der letzte Akt einer Tragödie oder ist es die Ouvertüre, mit der das Eigentliche beginnt. Davon hängt in entscheidendem Masse ab, ob sich "hoffnungslose Fälle" (Zitat Hr. Wiler) durch die Hintertüre vom Leben verabschieden oder ob sie die Herausforderung von Leid und Tod als "Katalysator für die persönliche Reifung" (Zitat Dr. Gaby Fuchs) erleben.